Ausland

Erneut Bürgermeister in Mexiko getötet

In Mexiko ist erneut ein Bürgermeister getötet worden. Ambrosio Soto aus der Gemeinde Pungarabato in der südlichen Unruheregion Guerrero wurde heute Früh (Ortszeit) auf einer Landstraße erschossen, wie seine Partei mitteilte. Soto hatte zuvor Drohungen von kriminellen Organisationen erhalten.

Bei dem Angriff in dem an dem Bundesstaat Michoacan angrenzenden Ort starb laut einem Behördensprecher auch der Fahrer. Vier Polizisten, die den Bürgermeister beschützen sollten, wurden demnach verletzt. Die Region gilt als Hochburg von mehreren Drogenkartellen.

Erst gestern war kam während eines Protestes von aufgebrachten Bürgern ein weiterer Bürgermeister ums Leben. Domingo Lopez Gonzalez und einer seiner Begleiter seien in der indigenen Gemeinde San Juan Chamula von Unbekannten erschossen worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Chiapas mit. Die genauen Motive dieser Tat waren jedoch zunächst unklar. In der Gemeinde hatte es Konflikte zwischen Anwohnern und demonstrierenden Lehrern gegeben.

Misstrauensantrag: Nepals Premier tritt zurück

Nepals Premierminister Khadga Prasad Sharma Oli ist heute zurückgetreten. Der Regierungschef reichte seinen Rücktritt bei Präsidentin Bidhya Devi Bhandari ein, kurz bevor das Parlament über einen Misstrauensantrag abstimmte wollte. Der Koalitionspartner, die Vereinten Maoisten, und die Opposition der Nepalesischen Kongresspartei hatten den Antrag Mitte Juli eingereicht.

Die Regierung wurde dafür kritisiert, nach mehreren verheerenden Erdbeben im Himalaya-Staat nicht mit dem Wiederaufbau hinterherzukommen. Die Kongresspartei hatte den Rücktritt verlangt, weil die Regierung keine Taten auf ihre Worte folgen lasse und sich als „unfähig“ erwiesen habe. Ihr wird auch vorgeworfen, auf Proteste von Verfassungsgegnern falsch reagiert zu haben.

Seit Inkrafttreten der neuen Verfassung im September 2015 hatte die Minderheit der Madhesi im Süden des Landes wiederholt demonstriert und zeitweise die Grenze zu Indien blockiert. Dies führte zu einer Versorgungskrise in Nepal. 50 Menschen starben im Zuge der Proteste.

Anti-IS-Offensive in Sirte: Bombenwerkstatt eingenommen

Regierungstreue Milizen haben in Libyen nach eigenen Angaben eine Bombenwerkstatt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in deren Hochburg Sirte erobert. Das Gebäude im Südosten von Sirte sei zur Herstellung von Sprengstoff genutzt worden, erklärten die für die UNO-gestützte Übergangsregierung kämpfenden Truppen heute. Auf Facebook und Twitter zirkulieren Fotos mutmaßlicher Sprengsätze, Kabel und Mobiltelefonen.

Die Kräfte der Einheitsregierung hatten im Mai eine Offensive zur Rückeroberung von Sirte gestartet. Anfang Juni waren sie mit Unterstützung von Luftwaffe und Artillerie in die Stadt vorgedrungen. Sirte ist die wichtigste Basis der IS-Miliz in Libyen. Eine Eroberung der Stadt wäre ein wichtiger Erfolg für die im März gebildete Regierung der Nationalen Einheit, die weiter darum ringt, ihre Autorität im Land zu etablieren.

Für die Dschihadisten wäre der Verlust von Sirte ein harter Rückschlag. Sie hatten sich 2014 in der Heimatstadt des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi festgesetzt und die Stadt vor einem Jahr vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Der IS hatte dabei vom allgemeinen Chaos profitiert, das seit dem Sturz Gaddafis im Herbst 2011 in Libyen herrscht.

Stepinac-Urteil aufgehoben: Wiesenthal-Zentrum empört

Das Wiesenthal-Zentrum in Israel hat empört auf die Aufhebung des historischen Stepinac-Urteils durch ein kroatisches Gericht reagiert. 70 Jahre nach dem Schuldspruch durch ein kommunistisches jugoslawisches Gericht gegen den Kardinal Alojzije Stepinac (1898 - 1960) war das Urteil am Freitag annulliert worden.

Der Kardinal sei „ein eifriger Unterstützer des genozidalen Regimes des Unabhängigen Staates Kroatien gewesen“, sagte der Leiter des Wiesenthal-Zentrums, Efraim Zuroff, heute in Jerusalem. „Gegen keinen Menschen, der dieses Regime unterstützt hat, sollte eine Verurteilung aufgehoben werden.“

1946 bei Schauprozess verurteilt

Der zuständige Richter in Zagreb hatte die Annullierung damit begründet, dass der Schauprozess im Jahre 1946 allen damaligen und heutigen Rechtsgrundsätzen widersprochen habe. Stepinac war nach der kommunistischen Machtübernahme zu 16 Jahren Haft verurteilt worden, weil er während des Zweiten Weltkriegs mit den Faschisten kollaboriert haben soll. Papst Johannes Paul II. hatte Stepinac 1998 seliggesprochen.

Der faschistische kroatische Ustascha-Staat von Hitlers Gnaden hatte im Zweiten Weltkrieg nach Schätzungen von Historikern mehr als 300.000 Serben ermordet. Geistliche der katholischen Kirche waren darin verwickelt. Unklar blieb bis heute, ob sich Stepinac diesem Verbrechen klar widersetzt oder es durch Schweigen ermöglicht hatte.

Saudi-Arabien richtete erneut vier Menschen hin

In Saudi-Arabien sind heute erneut vier Menschen hingerichtet worden. Sie sollen nach einem Streit um Land sechs Mitglieder ihres Stammes ermordet haben, wie das Innenministerium nach Angaben der saudi-arabischen Nachrichtenagentur SPA mitteilte. Damit stieg die Zahl der Exekutionen in dem Land seit Jahresbeginn auf 105.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert seit Langem die steigende Zahl der Hinrichtungen in der Golfmonarchie. Die Organisation verlangt die Abschaffung der Todesstrafe, nicht zuletzt weil es im Justizsystem des Landes schwere Fehler und unfaire Prozesse gebe.

Am 2. Jänner waren 47 Menschen wegen „Terrorismus“ hingerichtet worden, darunter der schiitische Geistliche Nimr al-Nimr. Seine Exekution hatte zu einer diplomatischen Krise zwischen dem schiitischen Iran und dem sunnitischen Saudi-Arabien geführt.

Riesige Trauerfeier für Regierungskritiker in Kambodscha

Zehntausende Kambodschaner haben heute dem ermordeten Regierungskritiker Kem Ley das letzte Geleit gegeben. Der Trauerzug in der Hauptstadt Phnom Penh erstreckte sich über mehrere Kilometer, während Tausende weitere Menschen dem getöteten Bürgerrechtler und Radiokommentator am Straßenrand die Ehre erwiesen. Viele trugen weiße T-Shirts mit dem Porträt Kem Leys und den Worten: „Trockne deine Tränen, setze deinen Weg fort.“

Zehntausende Kambodschaner haben dem ermordeten Regierungskritiker Kem Ley das letzte Geleit gegeben. (iptv.ORF.at).

„Er war ein Spiegel der Gesellschaft, ein Held. Seine Ermordung ist ein riesiger Verlust für die Demokratie“, sagte der 39-jährige Hul Chan, der am Beerdigungszug teilnahm. Der Trauerzug, der mit der Beisetzung Kem Leys in seinem Heimatdorf rund 70 Kilometer südlich der Hauptstadt enden sollte, war die größte öffentliche Versammlung der vergangenen Jahre in Kambodscha.

Politische Hintergründe für Mord vermutet

Der 46-jährige Kem Ley war am 10. Juli in Phnom Penh erschossen worden. Als Tatverdächtiger wurde ein früherer Soldat festgenommen, der Kem Ley angeblich wegen ausstehender Schulden tötete. Viele Kambodschaner gehen aber davon aus, dass der Mord politische Hintergründe hatte. Kem Ley war bekannt für seine unverblümte Kritik an Ministerpräsident Hun Sen, der das südostasiatische Land seit Jahrzehnten regiert.

Allerdings kritisierte Kem Ley auch die Oppositionsparteien und warb für einen politischen Neuanfang in dem von Korruption geprägten Land. Des Weiteren setzte er sich für eine Land- und Arbeitsrechtsreform ein. „Kem Ley war jemand, der kein Blatt vor den Mund nahm und scharfe Kritik an sozialen Ungerechtigkeiten übte“, sagte Am Sam Ath von der Bürgerrechtsgruppe Licadho. „Die Menschen stehen auf gegen Ungerechtigkeit.“

Zahlreiche Festnahmen von Regierungskritikern

Die Opposition wirft der Regierung vor, wieder verstärkt gegen ihre Kritiker vorzugehen. In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Regierungskritiker und Menschenrechtsaktivisten festgenommen. UNO-Rechtsexperten äußerten sich besorgt über den Mord an Kem Ley, der einen „besorgniserregenden negativen Trend in Kambodscha“ zeige, wo Bürgerrechtler zunehmenden Einschränkungen ausgesetzt seien.

Inland

Flüchtlinge: Weiterhin 18.000 Notquartierplätze in Evidenz

In Österreich werden aktuell rund 18.000 Plätze für Flüchtlinge in Evidenz gehalten. Betreut wurden und werden diese Notquartiere von Hilfsorganisationen, wobei die Sonderrichtlinie für die Förderungen mit Ende Juni ausgelaufen ist. Seit vergangenem Herbst wurden laut Innenministerium rund 62 Mio. Euro an die NGOs ausbezahlt.

Im Vorjahr wurde basierend auf einer Sonderrichtlinie des Bundes für Förderungen ein Prozedere für die Betreuung von Transitflüchtlingen mit den NGOs vereinbart. Dieses sah vor, dass die Hilfsorganisationen ihre Kosten monatlich beim Innenministerium melden und diese für das Vormonat rückerstattet bekommen. Seit Herbst 2015 belief sich diese Summe auf 62 Mio. Euro.

Plätze werden für kurzfristigen Bedarf bereit gehalten

Die Sonderrichtlinie lief wie vereinbart Ende Juni aus. Nun gehe es um „Vorhalteleistungen“: Für den Fall, dass es wie im vergangenen Jahr kurzfristig großen Bedarf gibt, wird eine Struktur aufrechterhalten, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums gegenüber der APA.

Konkret handelt es sich um rund 7.000 feste Plätze sowie weitere Möglichkeiten, sodass insgesamt 18.000 Plätze innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen. Mit den Hilfsorganisationen sei hierzu bereits eine Vereinbarung getroffen worden, lediglich mit der Stadt Wien gebe es noch „konstruktive Gespräche“.

Geringe Kosten für Evidenzhaltung

Für die Quartiere, die derzeit in Evidenz gehalten werden, fallen laut Gerry Foitik vom Roten Kreuz lediglich geringe Kosten an. „Die Vorsichtsmaßnahme ist gerechtfertigt, das passt so“, meinte er im Gespräch mit der APA. Der Bundesrettungskommandant geht aber davon aus, dass es keinen staatlich organisierten Flüchtlingstransit wie im Vorjahr mehr geben wird.

Causa BUWOG: Meischberger ortet „politische Verfolgung“

Der in den Causen BUWOG und Linzer Terminal Tower - nicht rechtskräftig - angeklagte Walter Meischberger, Vertrauter von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/parteilos), hat in einem Interview mit der „Tiroler Tageszeitung“ („TT“) den Vorsitzenden des Weisungsrats, Werner Pleischl, ÖVP-Justizminister Wolfgang Brandstetter und die Staatsanwaltschaft scharf attackiert.

Generalprokurator Pleischl sei „ein ausgewiesener roter Politfunktionär, der dem schwarzen Justizminister vorgibt, wie er mit dem ehemaligen blauen Minister umzugehen hat“, empört sich Meischberger gegenüber der „TT“. Meischberger zufolge müsse Peischl „etwas verteidigen, was er mit zu verantworten hat: die teure Jagd auf Grasser“.

Der frühere FPÖ-Politiker Meischberger attackiert auch Justizminister Brandstetter. Dieser sei vor seiner Zeit als Minister in verschiedenen heiklen Fällen als Anwalt involviert gewesen. Meischberger spricht laut „TT“ zudem von einer „politischen Verfolgung“ Grassers, die mit „unabhängiger Justiz“ nichts zu tun habe.

Die unangenehmsten Fragen für Grasser

Erste Einblicke in die noch geheime BUWOG-Anklage legen unterdessen nahe: Die Anwälte von Grasser und den 15 anderen Beschuldigten, für die allesamt die Unschuldsvermutung gilt, werden sich ordentlich ins Zeug legen müssen, um die Vorwürfe zu entkräften. Ein zentraler Punkt dabei: Woher kam der Tipp an den späteren BUWOG-Käufer Immofinanz, wie hoch man bieten müsse? Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher: Es kann nur Grasser gewesen sein - und listet dafür viele bisher unbekannte Umstände auf. Aufgrund der Indizien lässt sich aber auch schon vermuten, wie sich Grasser verteidigen könnte.

Mehr dazu in Wie es zum „Tag der Tage“ kam

Zahl der Pflegegeldbezieher geht zurück

Die Zahl der Pflegegeldbezieher war auch im Juni gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Laut aktuellsten Daten des Sozialministeriums bezogen im Juni um 0,48 Prozent weniger Personen die Geldleistung als im gleichen Zeitraum 2015. Insgesamt dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen laut Sozialministerium in Zukunft aber wieder ansteigen.

Grafik zum Pflegegeldbezug

Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/BMS

Insgesamt waren im Juni 454.159 Menschen pflegebedürftig. Exklusive all jener Pflegebedürftigen, deren Pflegegeldbezug wegen Spitalsaufenthalten ruhte, bezogen 447.266 Personen die Geldleistung; im Juni 2015 waren es noch 449.414 Personen gewesen (ein Minus von rund 0,48 Prozent).

Pflegegeldreform Grund für Rückgang Anfang des Jahres

Bereits im Jänner dieses Jahres war die Zahl der Pflegegeldbezieher - erstmals seit Jahrzehnten - leicht gesunken. Grund für den Rückgang im Jahresvergleich ist laut Auskunft aus dem Sozialministerium vor allem die in den Jahren 2015/2016 umgesetzte Pflegegeldreform: Diese brachte bereits mit Jänner des Vorjahres einen erschwerten Zugang in die Pflegestufen 1 und 2: Seitdem ist für den Bezug der Geldleistungen in diesen Stufen Bedingung, dass Betroffene für die erste Stufe einen Pflegebedarf von 65 Stunden nachweisen müssen (statt früher 60).

Grafik zum Pflegegeldbezug

Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/BMS

Für den Bezug der Geldleistung in Stufe zwei muss ein Pflegeaufwand von 95 Stunden (statt früher 85) vorliegen. Im Gegenzug brachte die Reform per 1. Jänner 2016 eine Anhebung des Pflegegeldes von zwei Prozent - und zwar über alle sieben Stufen hinweg.

Erneuter Anstieg erwartet

Dass die Zahl der Bezieher im Jahresvergleich auch jetzt noch sinkt, betrachtet man im Ministerium als „Nachwirkeffekt“ dieser Reform. Für die Zukunft erwartet man im Ressort von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) aber einen erneuten Anstieg der Pflegegeldbezieher.

Darauf deuten auch die Zahlen im Monatsvergleich hin: Im heurigen Juni sank zwar die Zahl der Pflegegeldbezieher gegenüber dem Vormonat Mai noch marginal um 229 Personen. Insgesamt stieg die Zahl der Pflegebedürftigen (inklusive jener, die im Spital betreut wurden) aber wieder an - und zwar minimal um 0,02 Prozent. Auch im Mai war die Zahl der Pflegebedürftigen - aber auch jener der Pflegegeldbezieher - gegenüber dem Vormonat geringfügig angestiegen.

Von den Pflegegeldbeziehern entfielen im Juni 26 Prozent auf Stufe 1, 25 Prozent auf Stufe 2, 18 Prozent auf Stufe 3, 14 Prozent auf Stufe 4, elf Prozent auf Stufe 5, vier Prozent auf Stufe 6 und zwei Prozent auf Stufe 7. Die Einstufung in die einzelnen Pflegestufen orientiert sich nach dem Pflegebedarf nach Stunden.

Sport

Tour de France: Froome jubelt nach Achterbahnfahrt

Für Christopher Froome sind drei anstrengende Wochen heute triumphal zu Ende gegangen. Der 31-jährige Brite bejubelte in Paris seinen insgesamt dritten Gesamtsieg bei der Tour de France, die ihm allerdings mehr bange Momente beschert hatte, als ihm lieb waren. Doch die Laufeinlage auf dem Mont Ventoux, Stürze und unerwartet waghalsige Abfahrten gereichten Froome erst recht zur Ehre. Umso wertvoller und zumindest genauso großartig wie der erste war der Triumph nach einer „emotionalen Achterbahnfahrt“ für Froome, der neben der eigenen Stärke auf ein überragendes Team bauen konnte.

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Formel 1: Hamilton schnappt sich WM-Führung

Der Spitzenreiter der WM-Wertung heißt erstmals in dieser Saison nicht Nico Rosberg. Der Deutsche verlor heute im Grand Prix von Budapest die Führung an seinen Mercedes-Stallrivalen Lewis Hamilton.

Der Engländer überholte den von der Poleposition aus gestarteten Rosberg beim Start und fuhr danach seinen fünften Sieg auf dem Hungaroring ein - neuer Rekord. In der WM-Wertung liegt Hamilton nun sechs Punkte vor seinem Konkurrenten.

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Bundesliga: Sturm geigt in neuem Anzug auf

Mit einem 3:1-Heimsieg über Red Bull Salzburg hat ein im Vergleich zur Vorsaison praktisch ausgewechseltes Sturm Graz am Samstag einen perfekten Saisonstart hingelegt und dem Meister gleich in der ersten Runde einen Denkzettel verpasst. „Ein wunderbarer Beginn“, freute sich Rückkehrer Marc Andre Schmerböck, der sich auch selbst in die Schützenliste eintragen konnte. Bei den Salzburgern sieht man deshalb aber keinen Grund zur Panik, die Niederlage kam für Coach Oscar Garcia sogar zur rechten Zeit.

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Chronik

Nach Streit: Mann tötet Frau mit Machete in Reutlingen

Ein mit einer Machete bewaffneter Mann hat heute im deutschen Reutlingen (Bundesland Baden- Württemberg) eine Frau getötet. Zwei weitere Personen wurden verletzt. Der Täter wurde festgenommen, wie ein Sprecher der Polizei laut dpa zudem bestätigte.

Die Tat ereignete sich Polizeiangaben zufolge in der Reutlinger Innenstadt. Der Mann sei demnach im Bereich des Busbahnhofs „in Streit mit einer Frau geraten“ und habe sie dann mit einer Machete tödlich verletzt. Danach habe er noch eine weitere Frau und einen Mann verletzt.

Die Polizei prüft nach der Attacke mit einer Machete in Reutlingen, ob eine Beziehungstat vorliegt. Das Motiv sei demnach nun „Gegenstand der Ermittlungen“, sagte en Polizeisprecher.

Von Autofahrer gestoppt

Wie später bekannt gegeben wurde, hat ein Autofahrer den mutmaßlichen Täter gestoppt. Der Autofahrer habe den flüchtenden Angreifer mit seinem Wagen bewusst angefahren, sagte ein Polizeisprecher laut dpa. Der Mann stürzte zu Boden, Polizisten nahmen ihn fest. Der Autofahrer hatte die Bluttat zuvor gesehen und sein Auto auf den Angreifer gesteuert.

Täter „polizeibekannt“

Bei dem Tatverdächtigen soll es sich nach Angaben des Polizeipräsidiums von Reutlingen um einen 21-jähriger Asylbewerber aus Syrien handeln. „Er ist polizeibekannt“, wie das Polizeipräsidium per Aussendung weiter mitteilte.

Die durch Notrufe alarmierte Polizei der baden-württembergischen Stadt habe den 21-Jährigen „wenige Minuten später in Tatortnähe“ festnehmen können. Nach derzeitigem Kenntnisstand handle es sich um einen Einzeltäter. Laut Polizei liegen auch „keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Anschlag“ vor.

Entführt und gefoltert: Polizei befreit Deutschen in Spanien

Die spanische Polizei hat einen Deutschen befreit, der in seiner eigenen Wohnung mindestens zwei Wochen lang festgehalten und gefoltert worden sein soll.

Bei der Polizeiaktion in der südöstlichen Küstengemeinde Torrevieja wurden drei Männer und zwei Frauen festgenommen. Zwei Männer seien in Untersuchungshaft genommen, die drei übrigen Verdächtigen unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden, berichteten regionale Medien heute unter Berufung auf das Landgericht in Valencia.

Die Behörden erfuhren den Angaben zufolge von der Entführung, als die mutmaßlichen Täter die Schwester des Opfers anriefen, Lösegeld forderten und damit drohten, den Deutschen zu töten. Die Schwester habe daraufhin sofort die Polizei alarmiert, hieß es.

Stark unterernährt aufgefunden

Der Deutsche, über dessen Identität und Alter zunächst keine Angaben gemacht wurden, sei in seinem Schlafzimmer eingesperrt gewesen und ständig von mindestens einem Entführer scharf bewacht worden, hieß es. Er sei stark unterernährt und schwer verletzt vorgefunden worden. Im Krankenhaus sei er unter anderem wegen Rippenbrüchen, einer durchstochenen Lunge und zahlreicher Schlagverletzungen behandelt worden, erklärte die Polizei.

Ob das Opfer die mutmaßlichen Täter - zwei Spanier, zwei Spanierinnen und einen Marokkaner im Alter zwischen 26 und 37 Jahren - vor der Entführung gekannt hatte, wurde nicht bekannt.

15 Stunden im Stau: Chaos zu Ferienbeginn in England

Wegen erhöhter Sicherheitsmaßnahmen in Frankreich und wegen des Ferienbeginns in Großbritannien haben zahllose Briten das Wochenende im Stau verbracht. Britische Fernsehsender zeigten heute Bilder von Autos, die Stoßstange an Stoßstange auf den Autobahnen Richtung Fährhafen von Dover standen.

Ferienbeginn im Megastau: Chaotische Zustände gab es am Wochenende beim Fährhafen in Dover(iptv.ORF.at).

Berichten zufolge standen manche Autofahrer bis zu 15 Stunden im Stau. Freiwillige verteilten Tausende Flaschen Trinkwasser, Autofahrer wurden aufgefordert, genügend Proviant mitzunehmen.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen führen zu Rückstau

Der Fährhafen von Dover wird von vielen britischen Urlaubern genutzt, um nach Calais oder Dünkirchen in Nordfrankreich überzusetzen. Auch der Eingang zum Eurotunnel liegt in der Nähe. Der britische Autobahnbetreiber Highways England erklärte, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen der französischen Grenzpolizei nach den Anschlägen von Paris und Nizza führten zu einem Rückstau in Großbritannien.

Die Hafenverwaltung von Dover erklärte, die französische Grenzpolizei habe zudem zu wenig Beamte im Einsatz. Das britische Innenministerium erklärte, die Staus seien „außergewöhnlich“ gewesen, „aber Sicherheit geht vor“.

50.000 Alpakas in Peru erfroren

Alpakas sind bekannt für ihre dichte, weiche Wolle, angesichts eines besonders harten Winters in den Anden in Peru schützt aber offenbar selbst diese nicht ausreichend. Bei Temperaturen von bis zu minus 23 Grad Celsius sind laut Medienberichten 50.000 Tiere verendet. Der Frost zerstört auch die Nahrungsgrundlage der Alpakas. Die peruanische Regierung hat den Notstand ausgerufen - die ansässigen Bauern, die von der Alpakazucht leben, trifft der Ausfall hart.

Mehr dazu in Luxuswolle bringt Bauern wenig Luxus

Vorarlberg: Wanderer stirbt nach Herzinfarkt

Ein 52-jähriger Wanderer aus der Steiermark hat heute auf dem Weg zum Gipfel der Schesaplana (Vorarlberg) einen Herzinfarkt erlitten. Wiederbelegungsversuche seiner Begleiterin fruchteten nicht, der Mann verstarb an Ort und Stelle.

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Beim Schwammerlsuchen abgestürzt - tot

In Osttirol ist ein italienischer Tourist tödlich verunglückt. Der Mann stürzte beim Schwammerlnsuchen ab.

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Unwetter fordern einen Toten in Oberösterreich

Heftige Unwetter mit Regen, Hagel und Sturm haben in der Nacht auf heute in Oberösterreich große Schäden angerichtet. In Freinberg (Bezirk Schärding) kam ein Mann ums Leben. Er wurde von den Wassermassen mitgerissen.

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Kirchturm in Flammen

Ein Blitzschlag hat heute in den frühen Morgenstunden die Pfarrkirche Droß (Niederösterreich) in Brand gesetzt. Das Dach des Kirchturms stand in Flammen. Unwetterschäden gab es auch in den Bezirken Mistelbach und Korneuburg.

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Heftige Unwetter auch in Tirol

Ein heftiges Unwetter sorgte gestern auch in Tirol für Überflutungen und mehrere Feuerwehreinsätze. In Kössen gab es mehrere Erdrutsche. Keller und Straßen wurden überflutet.

Mehr dazu in tirol.ORF.at

Wirtschaft

Spanien erwartet mehr Wachstum als bisher angenommen

Die spanische Regierung erwartet in diesem Jahr ein höheres Wirtschaftswachstum als bisher angenommen. Wirtschaftsminister Luis de Guindos rechnet nach eigenen Worten damit, dass das Bruttoinlandsprodukt um 2,9 Prozent zulegen könnte. Bisher lag die Erwartung 0,2 Punkte darunter.

Im kommenden Jahr müsse aber damit gerechnet werden, dass die Wirtschaft wegen einer schwächeren Weltkonjunktur wieder unter Druck geraten könnte, sagte der Ressortchef heute am Rande des G-20-Treffens im chinesischen Chengdu.

In Spanien hat auch die Parlamentswahl im Juni wie schon im Dezember ein Patt ergeben. Eine neue Regierung ist noch nicht in Sicht. Spanien drohen Sanktionen der EU, wenn das Land seine Neuverschuldung nicht zurückfährt.

G-20-Appell für „inklusives Wachstum“

Die Forderung gibt es schon lange: Alle sollen vom Wachstum profitieren, die Armen und die Reichen, die Industriestaaten und die Schwellenländer. Neu ist der Begriff, unter dem diese Grundsatzdebatte nun wiederentdeckt wurde und inzwischen international an Fahrt gewinnt: Inklusives Wachstum.

Er findet sich in immer mehr Politikerreden, wie zuletzt auch beim Treffen der Finanzminister und Notenbank-Chefs der G-20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer im chinesischen Chengdu.

In der G-20-Abschlusserklärung ist vom Ziel eines „starken, nachhaltigen, ausgewogenen und inklusiven Wachstum“ die Rede. Chinas Finanzminister Lou Jiwei, Gastgeber des Treffens, bemühte die Vision einer „innovativen, dynamischen, vernetzten und inklusiven Weltwirtschaft“, in der es fair und sozial gerecht zugehen soll - auf sein Land ging er dabei nicht ein.

Bankomatgebühr: Bankensparte in WKÖ gegen Verbot

Die Bankensparte in der Wirtschaftskammer spricht sich gegen ein gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren aus, wie es das Sozialministerium forciert. Die Kreditwirtschaft sei für eine klare Kennzeichnung statt „Entgeltverbote“, heißt es in einer Aussendung am Sonntag.

„Wir sagen ein klares Ja zu Transparenz und Kennzeichnung, sehen aber keinen Anlass für voreilige Schnellschüsse, nur weil ein einzelner kleiner Anbieter für Bankomatbehebungen ein Entgelt einhebt“, sagt Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Verbot wie „mit Kanonen auf Spatzen schießen“

Von rund 8.500 Bankomaten in Österreich würden bei gerade einmal rund 70 nunmehr Gebühren für Abhebungen verlangt. Im Sinne der Transparenz sollte das klar gekennzeichnet werden. „Darauf mit einem gesetzlichen Verbot, also unter anderem mit einem massiven Eingriff in die unternehmerische Freiheit zu reagieren, bedeutet hingegen, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen“, so Rudorfer. In Österreich gebe es bei den Konten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) hat einen Gesetzesentwurf für ein Verbot von Bankomatgebühren ausgearbeitet. In Österreich werden seit Kurzem bei Bankomaten von Euronet Gebühren bei der Geldabhebung verlangt.

IT

Medien: Verizon vor Kauf von Yahoo

Der Telekomkonzern Verizon steht laut Medienberichten kurz davor, den Bieterwettstreit um den Internetpionier Yahoo für sich zu entscheiden. Der Kaufpreis liege bei rund fünf Mrd. Dollar (4,5 Mrd. Euro), hieß es unter Berufung auf informierte Personen am Wochenende.

Der Deal könne in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden, berichteten der Finanzdienst Bloomberg, das „Wall Street Journal“, die „Financial Times“ und das Technologieblog Recode. Zugleich sei es auch nicht ausgeschlossen, dass einer der anderen Interessenten noch mit einem angehobenen Gebot dazwischenschlage.

Zusammenlegung mit AOL als Konkurrenz zu Google und Co.

Verizon galt in dem monatelangen Verkaufsprozess schon lange als der aussichtsreichste Bewerber. Nach bisherigen Informationen will der Telekomriese Yahoo mit seiner Internetsparte AOL zusammenlegen. Die Hoffnung dabei sei, dass man so einen schlagkräftigeren Konkurrenten für Google und Facebook bei Onlinewerbung aufbauen könne.

Yahoo hatte sich zum Verkauf gestellt, nachdem es nicht gelungen war, die Beteiligung an der chinesischen Handelsplattform Alibaba steuerfrei für die Aktionäre abzuspalten. Nun soll stattdessen das Kerngeschäft abgestoßen werden.

Kultur

„Star Trek Beyond“ räumt an US-Kinokassen ab

„Star Trek Beyond“, der dritte Film der neuen Weltraum-Saga, hat am Wochenende an den nordamerikanischen Kinokassen abgeräumt. Mit knapp 60 Millionen Dollar (rund 55 Mio. Euro) Einnahmen von Freitag bis heute belegte der Film von Regisseur Justin Lin auf Anhieb den ersten Platz der Kinocharts. Allerdings blieb er hinter dem 70-Millionen-Dollar-Debüt seines Vorgängers „Star Trek into Darkness“ im Jahr 2013 zurück.

Auf dem zweiten Platz folgen die animierten Helden von „The Secret Life of Pets“ mit rund 29 Mio. Dollar. Der Zeichentrickfilm über die Abenteuer von Haustieren, wenn ihre Besitzer nicht Zuhause sind, verdiente in drei Wochen schon über 270 Mio. Dollar.

Um den dritten Platz zeichnete sich ein Kopf-an-Kopfrennen zwischen „Ghostbusters“ und „Lights Out“ ab. Nach Schätzungen des Branchendienstes „Box Office Mojo“ spielten beide Filme rund 21,6 Mio. Dollar ein. „Ghostbusters“ war am vorigen Wochenende in den USA auf dem zweiten Rang gestartet. Der Horrorthriller „Lights Out“ des schwedischen Regisseurs David F. Sandberg feierte an diesem Wochenende sein Kinodebüt.    

Klassik Stiftung Weimar entdeckt von Nazis geraubte Bücher

Die Klassik Stiftung Weimar ist bei den Forschungen zur Herkunft von in der Nazi-Zeit erworbenen Kunstgütern aus jüdischem Besitz auch auf geraubten Besitz anderer NS-Opfer gestoßen. Bei den Recherchen wurden rund 600 Bücher aus Bibliotheken politischer Nazi-Gegner wie Sozialdemokraten und Gewerkschaften entdeckt, wie der MDR berichtete. Die Staatskanzlei bestätigte das heute.

Die Stiftung untersucht seit mehreren Jahren die Herkunft von Kunstgütern in ihrem Bestand, die während des Nationalsozialismus etwa in das Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv gelangten. Nach früheren Angaben hat sie in ihren Beständen mehrere tausend Kunstgüter, bei denen der Verdacht auf NS-Raubkunst besteht.

Auch fragwürdige Ankäufe werden untersucht

Dabei geht es nicht nur um Stücke, die den rechtmäßigen Eigentümern durch gezielte Zwangsmaßnahmen entzogen wurden. Auch fragwürdige Ankäufe von Büchern oder Kunstwerken aus Privatbesitz stehen im Fokus. Vor drei Jahren hatte sich die Stiftung etwa mit den Erben des von den Nazis verfolgten Juden Arthur Goldschmidt (1883 - 1951) auf einen Ankauf von dessen Schriftensammlung geeinigt.

Die Sammlung mit Erstveröffentlichungen Goethes hatte der Leipziger Büchersammler Goldschmidt vor seiner Flucht aus Deutschland weit unter Wert veräußern müssen. Es ist einer der größten Fälle von NS-Raubgut in deutschen Bibliotheken.

Cornelius Obonya hört als Salzburger Jedermann auf

Cornelius Obonya hat genug vom „Jedermann“: Nach vier Spielzeiten in der Titelpartie des Hofmannsthal-Klassikers wird der 47-Jährige seine Rolle zurücklegen. „Das ist meine letzte Saison“, unterstrich der Schauspieler heute in einem Pressegespräch in Salzburg.

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Viel Jubel für die neue Buhlschaft

Die gestrige Premiere des „Jedermann“ wurde mit viel Jubel aufgenommen. Vor allem der Auftritt der neuen „Buhlschaft“, gespielt von Miriam Fussenegger, war mit Spannung erwartet worden. Wegen Schlechtwetters musste die Vorstellung vom Domplatz ins Festspielhaus verlegt werden.

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Ben Affleck wird „Batman“-Regisseur und Hauptdarsteller

Oscar-Preisträger Ben Affleck (43) lässt sich erneut auf „Batman“ ein, in doppelter Funktion: als Hauptdarsteller und als Regisseur. Das Studio Warner Bros. präsentierte Affleck gestern auf der Comic-Con-Filmmesse in San Diego als den Star des geplanten Solofilms rund um die Comic-Fledermaus.

Die Doppelrolle sei beängstigend, aber auch aufregend, sagte der Schauspieler nach Angaben des Branchenportals „Entertainment Weekly“. Auf Twitter postete er das Logo des neuen Films. Der Drehtermin ist noch nicht bekannt.

Affleck war in diesem Jahr als Batman in dem Comicabenteuer „Batman v Superman: Dawn of Justice“ zu sehen. Auch in „Justice League“ (Kinostart November 2017) spielt er an der Seite von Superman und Wonder Woman erneut den Helden im Fledermauskostüm.

Der angekündigte Batman-Film wäre Afflecks fünfte Regiearbeit nach „Gone Baby Gone“, „The Town“, „Argo“ und dem kürzlich abgedrehten Thriller „Live by Night“.

Science

Der Mönch, der das Sodawasser erfand

Je heißer die Temperaturen, umso ausgiebiger prickelt es in den Getränkegläsern. Wo das Sodawasser eigentlich herkommt, wissen aber nur die wenigsten. Das Sprudeln mit der Siphonflasche ist eine Erfindung des ungarischen Benediktiners Anyos Jedlik. Reich wurde er damit nicht. Wissenschaftliche Bekanntheit erlangte der Mönch später vor allem durch seine frühen Forschungen im Bereich der Elektrizität. Und ob Sodawasser nun gesund ist oder nicht, darüber scheiden sich bis heute die Geister.

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Lifestyle