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Ölpest nur Nebenschauplatz
Der britische Premierminister Cameron und US-Präsident Obama bemühen sich im Streit um die BP-Ölpest, die Wogen zu glätten. Beide zeigten sich betont freundschaftlich. Bei seinem ersten Besuch als Regierungschef in den USA sagte Cameron am Dienstag, er könne den Ärger in den USA verstehen. Dennoch nahm die Ölpest erstaunlich wenig Platz ein: Cameron musste sich für die umstrittene Freilassung des Lockerbie-Attentäters im Vorjahr verteidigen. Dass BP dabei wegen Ölgeschäften mit Libyen die Finger im Spiel gehabt habe, dementierte Cameron. Er sagte aber eine Unterstützung bei einer Untersuchung zu.