Seit Jahresbeginn mehr als 100 Bankenpleiten in USA

In den USA hat die Zahl der Bankenpleiten seit Jahresbeginn die 100er-Marke überschritten. Mit der aktuellen Schließung von sieben kleineren Banken seien seit Jahresbeginn schon 103 Finanzinstitute dichtgemacht worden, teilte der US-Einlagensicherungsfonds FDIC gestern in Washington mit. Im Vorjahreszeitraum waren mit 64 Banken deutlich weniger Finanzinstitute in den USA geschlossen worden.

Die Zahl der sich in Schwierigkeiten befindenden Banken stieg laut FDIC-Zahlen vom Mai im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu Ende 2009 um gut zehn Prozent. Ende März kämpften demnach 775 US-Banken um ihr Überleben. So hoch war ihre Zahl seit 1993 nicht mehr.

Publiziert am 24.07.2010