Russland erwägt Privatisierung von Staatsfirmen

Russland plant, Minderheitsanteile an Staatskonzernen zu privatisieren. Entsprechende Medienberichte bestätigte heute das russische Finanzministerium. Es gebe eine Liste, allerdings handele es sich nur um Vorschläge. Demnach werden Privatisierungen von Anteilen an dem Pipelinebetreiber Transneft und dem Ölförderer Rosneft in Erwägung gezogen.

Reuters hatte am Wochenende aus Kreisen des Finanzministeriums erfahren, dass die Regierung durch die Verkäufe mit Einnahmen von umgerechnet 22,5 Milliarden Euro rechnet. Es wäre die größte Veräußerung von Staatsanteilen seit fast zwei Jahrzehnten.

Publiziert am 26.07.2010