Niedrigere Steuern locken Filmemacher nach Paris
Quentin Tarantino hat seinen Film „Inglourious Basterds“ über das Frankreich des Zweiten Weltkriegs noch in Deutschland gedreht, um Geld zu sparen. Doch dank eines neuen Steuernachlasses locken Frankreich und seine Hauptstadt jetzt wieder viele namhafte Filmemacher an.
Paris setzt sich derzeit weltweit in Szene - im Science-Fiction-Streifen „Inception“, der im vergangenen Jahr teilweise an der Seine gedreht wurde. Und in diesem Jahr soll Paris mehr als zwanzig Spielfilmen als Kulisse dienen.
Seit Anfang Juli dreht US-Kultregisseur Woody Allen an der Seine die in den 1920er Jahren spielende Liebeskomödie „Midnight in Paris“, bei der Frankreichs Präsidentengattin Carla Bruni am Dienstag in einer Nebenrolle ihr Filmdebüt gab.
Das ehemalige Topmodel hat dem Streifen schon vorab zu reichlich Werbung verholfen und dabei die Hauptdarsteller - immerhin die französische Oscar-Gewinnerin Marion Cotillard und die US-Stars Owen Wilson und Kathy Bates - glatt in den Schatten gestellt.
Publiziert am 28.07.2010