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768.009 Personen im Staatsdienst tätig
Wie die griechische Presse kommentierte, hat sich damit bestätigt, dass Griechenland einen „Beamtenwasserkopf“ habe, wenn man bedenkt, dass im Land rund 11,4 Millionen Menschen leben. Nach der Bestandsaufnahme der Beamten hofft der Staat, diese künftig effektiver einsetzen zu können. Neue Mitarbeiter sollen vorerst nicht dazukommen.
Die Griechen müssen wegen ihres hohen Haushaltsdefizits und der drückenden Schuldenlast von mehr als 300 Milliarden Euro bis Ende 2012 insgesamt 30 Mrd. Euro sparen.
Im Mai hatte das Land die erste 5,5-Milliarden-Euro-Finanzspritze zur Rettung seiner Staatsfinanzen vom Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie 14,5 Milliarden Euro von den Euro-Partnern erhalten. Das gesamte Rettungspaket von IWF und EU umfasst 110 Mrd. Euro über drei Jahre. Eine der Voraussetzungen für die Fortsetzung der Unterstützung ist die Minderung der Zahl der Staatsbediensteten.
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Publiziert am 01.08.2010