Hundert Verletzte bei Erdbeben in Iran

Bei einem Erdbeben im Nordosten des Iran sind mehr als 100 Menschen verletzt worden. Der Zustand eines der Verletzten sei ernst, neun seien ins Krankenhaus gebracht und 100 weitere ambulant behandelt worden, sagte der Präfekt des Bezirks Torbat-Heidarieh gestern nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur IRNA.

Da noch viele Menschen von Trümmern verschüttet seien, bestehe die Gefahr, dass es Todesopfer gebe.

Dörfer zerstört

Das Beben habe zudem „schwere Schäden“ in der Region angerichtet, sagte der Präfekt. Manche Dörfer seien zu 50 Prozent oder komplett zerstört worden, sagte der Unterpräfekt von Torbat-Heidarieh, Bahram Soltani, der ISNA.

Das Beben der Stärke 5,7 habe sich am Abend ereignet, erklärte der Leiter des Krisenstabes der Provinz Chorasan Rasavi, Jarwad Erfanian, laut ISNA. Das Epizentrum lag demnach zwischen den Städten Baigh und Torbat-Heidarieh in einer Tiefe von sieben Kilometern. Auch in den Städten Maschhad, Chaf und Gonabad sei das Beben zu spüren gewesen. Durch das Beben seien auch die Kommunikationsnetze beeinträchtigt, führte Erfanian aus.

Publiziert am 30.07.2010