Iran: Mindestens 170 Verletzte bei Erdbeben

Nach einem Erdbeben im Nordosten des Iran sind gestern Abend mindestens 170 Menschen verletzt worden. Da noch viele Menschen von Trümmern verschüttet seien, bestehe die Gefahr, dass es Todesopfer gebe, sagte der Präfekt des Bezirks Torbat-Heidarieh nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Im Süden des Landes ereignete sich am Samstag ein weiteres Erdbeben.

Das Beben im Nordosten habe schwere Schäden in der Region angerichtet, sagte der Präfekt. Der Zustand eines der Verletzten sei ernst, neun seien ins Krankenhaus gebracht und 100
weitere ambulant behandelt worden.

Dörfer teilweise zerstört

Manche Dörfer seien zu 50 Prozent oder komplett zerstört worden, sagte der Unterpräfekt von Torbat-Heidarieh, Bahram Soltani.

Das Epizentrum des Bebens der Stärke 5,7 lag nach Angaben des Leiters des Krisenstabes der Provinz Chorassan Rasawi, Dscharwad Erfanian, zwischen den Städten Baigh und Torbat-Heidarieh, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete. Durch die Erdstöße seien auch die Kommunikationsnetze beeinträchtigt.

Publiziert am 31.07.2010