Mindestens acht Tote bei Wüstenautorennen in den USA

Bei einem Autorennen in einer Wüste im US-Bundesstaat Kalifornien sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Wie der Fernsehsender MSNBC berichtete, raste am Sonntag ein Auto in die Zuschauer. Dabei wurden zudem zwölf Menschen verletzt, vier von ihnen schwer.

Das beliebte Rennen California 200 findet in dem Bett eines ausgetrockneten Sees nahe der Stadt Lucerne Valley in der Mojave-Wüste im Nordosten von Los Angeles statt. Die Polizei nahm Ermittlungen zu dem Unglück auf.

Ungebremst ins Publikum gerast

Der Wagen kam nach Angaben der „Los Angeles Times“ kurz nach dem Start des Nachtrennens mit hoher Geschwindigkeit von der hügeligen und staubigen Strecke ab und schoss ungebremst ins Publikum. Dabei überschlug er sich. Verletzte wurden mit Hubschraubern in Krankenhäuser gebracht.

Ein vom Fernsehsender CNN veröffentlichtes Video zeigte, dass die Zuschauer sehr nah an der provisorisch angelegten Rennstrecke standen, während die Wagen vorbeirasten. Das Rennen war Teil einer Serie, bei der die Fahrer mit oft mehr als 150 Stundenkilometern gegeneinander antreten. Auch in den vergangenen Jahren war es bei ähnlichen Rennen zu tödlichen Unfällen gekommen.

Publiziert am 15.08.2010