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9/11 als Vehikel für Antiislamisten

Ein Streit über eine geplante Moschee nahe „Ground Zero“ in Manhattan, dem Ort der Terroranschläge vom 11. September 2001, lässt in den USA unverhohlen antiislamische Gefühle hochkochen. Präsident Obama und New Yorks Bürgermeister geraten in ihrer Unterstützung für die Pläne immer mehr in die Defensive. Die Scheinheiligkeit mancher Moscheegegner ist dabei offensichtlich: Peepshows und Sexshops stören das Andenken an die Toten aus ihrer Sicht offenbar weniger als ein Gemeindezentrum liberaler Gläubiger.

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