Wieder acht Banken in den USA pleite

Die Serie der Bankenpleiten in den USA hält an. Der Einlagensicherungsfonds (FDIC) übernahm gestern acht weitere Geldinstitute, darunter vier in Kalifornien und zwei in Florida. Das größte der betroffenen Institute war die 1973 gegründete ShoreBank mit Sitz in Chicago. Sie engagierte sich vor allem in sozialen Geschäftsfeldern und im Umweltbereich und hatte viele Kunden aus der Unterschicht und der unteren Mittelschicht.

Sie vergab unter anderem Kredite an Unternehmer und Hausbesitzer in Afrika, Asien und Osteuropa. Bei der achten Bank handelt es sich um ein Institut in Virginia. Damit gingen seit Jahresbeginn 118 US-Banken in Konkurs. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 140, die höchste Zahl seit 1992. 2008 gingen 25 Banken pleite, 2007 nur drei.

Publiziert am 21.08.2010