19 Tote bei Flugzeugabsturz im Kongo
Bei einem Flugzeugabsturz im Westen des Kongos sind heute 19 Menschen ums Leben gekommen, zwei haben überlebt. Die Leichen seien aus den Trümmern geborgen worden, teilte der Polizeichef der Provinz Bandundu mit. Zum Zeitpunkt des Absturzes war das Flugzeug einer regionalen Airline auf dem Weg nach Bandundu, von wo aus es in die Hauptstadt Kinshasa weiterfliegen sollte.
Kaum irgendwo ist das Fliegen so gefährlich wie im Kongo. Es existieren nahezu keine Sicherheitsvorschriften. Nach Jahren des Krieges sind viele Straßen unpassierbar. Deshalb ist die Bevölkerung bei Reisen auf schlecht gewartete Flugzeuge und Schiffe angewiesen.
Notlandung in Mauretanien
Ein britisches Flugzeug mit 110 Menschen an Bord musste unterdessen mit einem Triebwerkschaden im nordwestafrikanischen Wüstenstaat Mauretanien notlanden. Wie die Nachrichtenagentur ANI meldete, kamen die Insassen der Maschine vom Typ Boeing B-757 mit dem Schrecken davon.
Der Pilot hatte den Flughafen der Hauptstadt Nouakchott um eine Landeerlaubnis gebeten, nachdem eines der beiden Triebwerke des Flugzeugs ausgefallen war. Die Maschine der Gesellschaft British Midland Airways (BMI) war auf dem Flug vom Freetown (Sierra Leone) nach London.
Publiziert am 25.08.2010