Nordkorea: Carter bringt US-Bürger nach Hause

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter hat Nordkorea in Begleitung eines Landsmanns verlassen, der in dem kommunistischen Land wegen illegaler Einreise inhaftiert war. Das berichtete heute die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Carter war am Mittwoch nach Pjöngjang gereist, um sich für die Freilassung des 30-jährigen Aijalon Mahli Gomes aus Boston einzusetzen.

Festnahme nach illegalem Grenzübertritt

Gomes war im Jänner festgenommen worden, nachdem er die Grenze von China aus unerlaubt überquert hatte. Gomes gilt als gläubiger Christ und war als Englischlehrer in Südkorea tätig. Vor gut einem Jahr hatte der frühere US-Präsident Bill Clinton bei einer Blitzmission in Nordkorea die Begnadigung von zwei verurteilten US-Journalistinnen erwirkt. Auch sie waren wegen unerlaubten Grenzübertritts festgenommen worden.

Publiziert am 27.08.2010