Wirtschaftsreformen in Kuba
Die kommunistische Regierung in Kuba hat überraschend den Zugriff auf zwei Bereiche der Wirtschaft gelockert. Zum einen dürfen ausländische Investoren staatlichen Grund und Boden für 99 Jahre pachten. Zum anderen dürfen die Kubaner eigenes Obst und Gemüse anbauen und verkaufen. Die Maßnahmen wurden gestern bekanntgegeben und sollen sofort in Kraft treten.
Präsident Raul Castro hatte eine Lockerung der staatlichen Aufsicht über die Wirtschaft in Aussicht gestellt. Auf diese Weise will sich die Regierung neue Aufnahmequellen erschließen.
Publiziert am 28.08.2010