Rätselraten über Tod von russischem Geheimdienstchef
Der stellvertretende Chef des russischen Militärgeheimdienstes (GRU), Juri Iwanow, ist unter nicht bekannten Umständen plötzlich verstorben.
„Vor einigen Tagen starb General Juri Iwanow beim Baden“, meldete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti gestern, ohne Einzelheiten zu nennen. Iwanow war 52 Jahre alt. Die Tageszeitung „Kommersant“ meldete den „tragischen“ Tod des Geheimdienstlers. In der Tageszeitung des Verteidigungsministeriums „Roter Stern“ findet sich eine Erklärung des Generalstabs, wonach Iwanow „tragisch“ ums Leben gekommen sei.
Der militärische Geheimdienst GRU wurde 1918, kurze Zeit nach der russischen Revolution gegründet. Er untersteht dem Generalstab und galt stets als Rivale des sowjetischen Geheimdienstes KGB.
Publiziert am 28.08.2010