Migrantengelder: Das Geschäft mit 316 Mrd. Dollar

316 Milliarden Dollar (246 Mrd. Euro) haben Migranten 2009 weltweit offiziell in ihre Heimat überwiesen. Trotz eines Rückgangs wegen der Finanzkrise 2009 nehmen diese Geldsendungen seit Jahren sukzessive zu. Der Transfer des Geldes kostet. Den gewinnbringenden Markt entdecken immer mehr Finanzdienstleister für sich.

Das Geldtransferunternehmen Western Union etwa hat weltweit mit über 400.000 mehr als zwölfmal so viele Standorte wie McDonald’s. Dass an fast jeden auch noch so entfernt gelegenen Ort der Welt Geld geschickt werden kann, lässt sich das Unternehmen auch teuer bezahlen. Die Konkurrenz lässt jedoch nicht lange auf sich warten.

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Publiziert am 31.08.2010