Ars Electronica repariert die Welt
Das Medienkunstfestival Ars Electronica repariert ab heute in Linz die Welt. Unter dem Motto „Repair - Sind wir noch zu retten“ behandeln Künstler bis 11. September Themen von Klimaschutz bis Internetgesellschaft. Sei es die Klimakrise, der Crash der Finanzwelt oder die zum Alptraum werdende Informationsgesellschaft - „das Einzige, was uns bleibt, ist selbst die Ärmel aufzukrempeln“, ist Festivalleiter Gerfried Stocker überzeugt.
Stocker sieht im Festival, das in der im Vorjahr stillgelegten Tabakfabrik stattfindet, „eine Form der Inbesitznahme“ des Gebäudes. Die Besucher sollen es sich mental aneignen und sich so in die Ideenfindung rund um die künftige Nutzung einbringen. Die jährlich die Veranstaltung begleitende Klangwolke trägt heuer den Titel „Baby Jet“, das Künstlernetzwerk Lawine Torren inszeniert am 4. September im Donaupark einen Thriller in Echtzeit mit einem Überschallmagnetzug im Vakuumtunnel.
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Publiziert am 01.09.2010