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Umsatz und Gewinn gehen zurück

Während bei McDonald’s die Restaurants voll sind, wird Burger King immer weniger Whopper los. Der zweitgrößten US-Schnellrestaurantkette setzt die Krise auf dem Arbeitsmarkt offenbar stärker zu als dem Rivalen und Branchenprimus. Umsatz und Gewinn gingen zuletzt deutlich zurück, und das dürfte sich so bald nicht ändern.

Der Umsatz der Fast-Food-Kette im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (bis Ende Juni) um ein Prozent auf 623 Millionen Dollar. Der Gewinn nahm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 17 Prozent auf 49 Millionen Dollar ab. Grund sind den Unternehmensangaben zufolge sinkende Absätze und steigende Kosten für Zutaten und Verpackung.

Auswirkungen der Arbeitsmisere

Firmenchef John Chidsey machte die hohe Arbeitslosigkeit und die anhaltende Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung für das schlechte Abschneiden verantwortlich. Burger King zähle mehr junge Männer zu seinen Kunden, und diese Gruppe sei von dem Stellenabbau in der Industrie besonders stark betroffen.

Dank Einsparungen fielen die Einbußen zwar geringer aus als von Experten befürchtet. Das Unternehmen warnte aber zugleich, dass die Geschäfte auch im kommenden Jahr unter der schlechten Lage auf dem Jobmarkt leiden dürften.

McDonald’s im Aufwind

Dagegen war es dem Erzrivalen McDonald’s trotz der widrigen Umstände gelungen, sein Geschäft auszubauen. In der Sommerzeit lockte das Unternehmen die Kunden unter anderem mit billigem Eistee und servierte in seinen McCafes mehr Kaffee und Kuchen. Im abgelaufenen Quartal steigerte das Unternehmen seinen Gewinn um rund 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar.

McDonald’s ist fast zehnmal so groß wie Burger King und wesentlich profitabler.

Burger-King-Chef Chidsey erwartet weiterhin scharfen Gegenwind durch die Wirtschaftskrise. Seine Hoffnungen ruhen auf den übers Jahr hinweg eröffneten 249 neuen Restaurants, modernisierten alten Lokalen und frischen Franchise-Partnern unter anderem in Deutschland. Das Unternehmen betreibt zurzeit weltweit mehr als 12.000 Restaurants.

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Publiziert am 02.09.2010