Russland: Neue Waldbrände zerstören wieder Häuser
Bei neuen schweren Waldbränden sind im Süden Russlands mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden. Rund 500 Gebäude gingen in den den Gebieten um die Stadt Wolgograd (früher Stalingrad) und Saratow in Flammen auf.
Kremlchef Dimitri Medwedew wurde gestern am späten Abend über die dramatische Lage informiert, wie die Präsidialverwaltung nach Angaben der Agentur Interfax mitteilte. Die Behörden hatten unlängst die schwersten Wald- und Torfbrände der russischen Geschichte für gelöscht erklärt.
Wegen der andauernden Hitze und Trockenheit sowie starker Winde seien die Feuer im Süden des größten Landes der Erde mit neuer Wucht entfacht worden, berichteten Medien. Viele Gebäude mussten evakuiert werden. Bereits nach den wochenlangen Bränden in vielen Teilen des Landes sprach auch der russische Regierungschef Wladimir Putin von kriegsähnlichen Zuständen. Mehr als 50 Menschen sind nach offiziellen Angaben gestorben, Tausende weitere wurden obdachlos.
Video dazu in iptv.ORF.at
Publiziert am 03.09.2010