Karl für neue Studiengebühren

Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) unternimmt wieder einen Vorstoß für Studiengebühren. Wegen des Budgetsparkurses und der Geldnot an den Unis hält sie die Zeit für reif, dass die Studenten wieder zahlen müssen, und zwar, so der Vorschlag, nicht pro Semester, sondern pro absolvierter Lehrveranstaltung bzw. pro Prüfungsantritt.

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ÖH lehnt Karl-Vorstoß ab

Die Bundesvertretung der österreichischen Hochschülerschaft lehnt den neuen Anlauf Karls ab. Ohnehin habe Österreich zu wenige Absolventen, Studiengebühren hätten genau wie Zugangsbeschränkungen fatale Auswirkungen, heißt es in einer ÖH-Aussendung. „Es ist an der Zeit, dass die Bundesministerin endlich ihr Amt ausfüllt und sich in den Budgetverhandlungen gegen ihren Parteifreund Josef Pröll durchsetzt. Für die Ausfinanzierung ist der Staat verantwortlich, nicht Studierende ohne Einkommen“, so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH.

Publiziert am 04.09.2010