Moldau: Verfassungsreferendum mangels Beteiligung ungültig
Ein Verfassungsreferendum im südosteuropäischen Staat Moldau, das eine langwierige Staatskrise beenden sollte, ist gestern wegen mangelnder Beteiligung gescheitert. Das teilten die Behörden mit.
Die Mindestbeteiligung lag bei 33 Prozent, also einem Drittel der Wahlberechtigten, erreicht wurden jedoch nur 29,67 Prozent. Regierungschef Vlad Filat hatte kurz zuvor bereits die Befürchtung geäußert, dass die Abstimmung nicht gültig sei. Durch sie sollte die Direktwahl des Präsidenten ermöglicht werden.
Publiziert am 05.09.2010