Änderungen auf ORF.at mit 1. Oktober 2010

Mit 1. Oktober ist das neue ORF-Gesetz in Kraft getreten, das Auswirkungen auf die Onlineangebote des ORF hat. Es bringt einige Fokussierungen mit sich, vor allem im Hinblick auf Foren und Debatten. In ihrer bisher bewährten Form bleiben die Angebote von news.ORF.at und sport.ORF.at erhalten.

Futurezone.ORF.at eingestellt

Verzichten muss der ORF auf den Informationstechnologiekanal futurezone.ORF.at, der mit 1. Oktober eingestellt wurde. Die Telekurier Online Medien GmbH & Co KG betreibt unter dem Namen futurezone.at ein neues, eigenständiges Angebot, das mit 1. Oktober in keinerlei redaktionellem Zusammenhang mit der Tätigkeit der ORF.at-Redaktion steht.

Im Netzwerk von ORF.at erhalten bleiben wird die über die Jahre aufgebaute Nachrichtenkompetenz der bisherigen Futurezone-Redaktion.

Änderungen bei den Foren

Foren in Beiträgen auf den Bundesländer-Seiten von ORF.at sind nun untersagt. ORF.at wird sein Debattenangebot im Rahmen von news.ORF.at fokussieren. Damit ist gewährleistet, dass alle Leserinnen und Leser die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen, die in den Radio- und Fernsehprogrammen des ORF angesprochen werden, auf dem Webauftritt des ORF mitdiskutieren können.

Änderungen bei der Registrierung

Voraussetzung für die Veröffentlichung von Nutzerinhalten im Netzwerk von ORF.at ist laut ORF-Gesetz ab 1. Oktober 2010 unter anderem die Registrierung des Nutzers / der Nutzerin unter Angabe von Vor- und Nachname und der Wohnadresse.

ORF.at ist gesetzlich dazu verpflichtet, diese Daten zu erfassen und sie auf unrichtige Angaben hin zu sichten. Bereits bestehende Nutzerprofile müssen um die geforderten Daten ergänzt werden. Bei begründetem Verdacht auf unrichtige Registrierungsangaben werden die Nutzer zum Nachweis der Richtigkeit der Angaben aufgefordert, bei offenkundig unrichtigen Angaben müssen sie von vornherein von der Registrierung ausgeschlossen werden.

Vor- und Nachname und Adresse dienen ausschließlich der gesetzeskonformen Registrierung und werden anderen Nutzern nicht zugänglich gemacht. Online erscheinen Meinungen wie bisher unter von den Nutzern selbst gewählten Nicknames.