Irreführende Werbung: Mutter klagt Nutella

Eine kalifornische Mutter zieht wegen irreführender Werbung für den Brotaufstrich Nutella vor Gericht. Sie sei „entsetzt“ gewesen, als sie erfahren habe, dass Nutella nicht „gesund und nahrhaft“ sei, sondern viel Zucker und einen „gefährlich hohen Anteil gesättigten Fetts“ enthalte, hieß es in der Klageschrift von Athena Hohenberg.

Darin forderte sie von dem Lebensmittelkonzern Ferrero Entschädigungen für alle US-Bürger, die seit dem Jahr 2000 einmal oder mehrfach Produkte von Nutella gekauft hätten.

Hohenberg, Mutter eines vier Jahre alten Kinds, begründete ihre Klage damit, dass Nutella damit werbe, zu einer „ausgeglichenen Ernährung“ beizutragen. Damit würden Verbraucher in die Irre geführt. Sie forderte in ihrer Klage daher auch, dass Nutella seine Werbung ändern müsse.