Über 100.000 Inder protestierten gegen steigende Preise

Mehr als 100.000 Menschen haben in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi bei einer von Gewerkschaften organisierten Großkundgebung gegen steigende Preise und die Politik der Regierung protestiert. Wie Medien berichteten, zogen die Demonstranten heute durch das Stadtzentrum zum Parlament.

Sie forderten unter anderem konkrete politische Schritte gegen die anhaltend hohe Inflation. Ende Jänner lag die Teuerungsrate für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs bei über 17 Prozent.

„Die Lage ist prekär“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft INTUC, die der regierenden Kongresspartei von Premierminister Manmohan Singh nahesteht. „Auch die Politiker der Kongresspartei sind zu allererst Diener des Volkes, deshalb haben wir uns dem Protest angeschlossen.“