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„Unterdrückung immer schlimmer“
„Sie haben für die Unabhängigkeit Tibets, die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet und Religionsfreiheit gekämpft“, berichtete der Aktivist. Die tibetische Regierung teilte aus dem Exil in Indien mit, dass unter den Inhaftierten zwei buddhistische Nonnen seien. Wenige Tage zuvor sei eine weitere Nonne festgenommen worden, die mit einer handgemalten tibetischen Nationalflagge demonstriert hatte.
Angaben nicht überprüfbar
Seit Monaten eskaliert der Konflikt zwischen Tibetern und der chinesischen Führung immer wieder. Aus einem tibetischen Kloster in Sichuan waren erst Ende Mai mehr als 300 buddhistische Mönche verschleppt worden. Nach der Selbstverstümmelung eines 21-jährigen Mönches habe das Militär ein Kloster in der Präfektur Aba gestürmt und etwa 300 tibetische Mönche festgenommen, sagte der Leiter des Klosters, Kirti Rinpoche, der Nachrichtenagentur Reuters in seinem Exil im indischen Dharamsala. „Die Unterdrückung wird immer schlimmer.“ Zu der Massenfestnahme sei es bereits am 21. April gekommen.
Die Angaben konnten von unabhängiger Seite nicht überprüft werden, weil die chinesischen Behörden ausländischen Journalisten den Zugang in die Unruhegebiete verbieten. Die Behörden waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Das Außenministerium in Peking hatte im vergangenen Monat erklärt, in dem Kloster gehe alles seinen normalen Gang.
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Publiziert am 17.07.2011