Medien: 14 vermisste Taucher im Iran tot

Eine Rettungsaktion für sieben Taucher, die nach dem Untergang eines Tauchschiffs vor der iranischen Küste in der Druckkammer gefangen waren, ist wahrscheinlich umsonst gewesen.

Die Retter hätten nur noch die Leichen bergen können, nachdem sie die Druckkammer vom Schiff gelöst und an Land gebracht hätten, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars heute unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Quelle. Eine amtliche Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Sieben weitere Taucher waren schon zuvor gestorben.

Das Tauchschiff „Kuscha“ hatte iranische, indische und ukrainische Taucher an Bord, die vor der südiranischen Küste im Persischen Golf auf dem Meeresboden Pipelines überprüft hatten. Insgesamt waren 73 Menschen an Bord. Die meisten konnten gerettet werden, als das Schiff in stürmischer See aus noch unbekannter Ursache sank.