Fekter für strengere Euro-Aufnahmekriterien
Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) ortet momentan Zurückhaltung in Beitrittskandidatenländern, der Euro-Zone beizutreten. Sie hätten sich dennoch nicht generell von der Vision verabschiedet.
Laut Fekter darf Europa das Projekt, möglichst viele Staaten an der Währungsunion teilhaben zu lassen, nicht aus den Augen verlieren. Man werde künftig aber viel genauer hinschauen, wie es um das jeweilige Land bestellt sei.
„Wir müssen die Kriterien für den Euro-Raum wesentlich ernster nehmen als bisher“, sagte Fekter heute bei einem Vortrag in der Diplomatischen Akademie in Wien. „Das heißt, wenn wer neu in die Euro-Zone eintritt, werden wir wesentlich genauer hinschauen, als wir das bei Griechenland getan haben.“ Auch das volkswirtschaftliche Gefüge müsse unvergleichlich strenger kontrolliert werden.
Publiziert am 04.11.2011