Studie: Österreich ist größter Euro-Profiteur
Sämtliche Länder der Euro-Zone profitieren einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey zufolge von der europäischen Gemeinschaftswährung.
Größter Profiteur ist der Studie zufolge laut der deutschen Zeitung „Welt“ aber Österreich, wo der Euro 2010 für einen Zuwachs beim BIP von 7,8 Prozent gesorgt habe. Auf Rang zwei liege Finnland mit einem Zuwachs von 6,7 Prozent gefolgt von Deutschland mit 6,4 Prozent auf Rang drei.
Die Studie ergab der Zeitung zufolge, dass 2010 die gemeinsame Währung den Wohlstand in den 17 Euro-Ländern um 332 Milliarden Euro gemehrt habe. Das seien rund 3,6 Prozent des BIP der Euro-Zone.
Selbst für Portugal und Griechenland sei die Bilanz unterm Strich positiv. In beiden Krisenländern wäre das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ohne den Euro im Jahr 2010 geringer ausgefallen.
Publiziert am 10.01.2012