„Profil“: Telekom könnte FPÖ-Wahlkampf gesponsert haben

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „profil“ (Montag-Ausgabe) finden sich Indizien dafür, dass die Telekom den Wahlkampf der FPÖ für die Europawahlen 2004 gesponsert haben könnte. Die Freiheitlichen dementieren.

In einem Bericht der Staatsanwaltschaft Wien vom 6. Dezember 2011, der dem „profil“ laut eigenen Worten vorliegt, soll belegt sein, dass eine Gesellschaft des früheren FPÖ-Werbers Gernot Rumpold „im Zeitraum 2003 bis 2004“ einen Auftrag der Telekom „in Höhe von 500.000 Euro netto über vier Studien bzw. Konzepte“ erhalten hatte.

Diese Zahlungen könnten laut Justiz „in einem noch aufzuklärenden Zusammenhang mit dem Wahlkampf der Freiheitlichen Partei Österreichs für die Wahlen zum Europäischen Parlament im Jahr 2004 stehen“. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky wies die Vorwürfe auf Anfrage des „profil“ entschieden zurück.

Publiziert am 28.01.2012