Aktivisten erschossen: Lage in Tibeter-Gebieten eskaliert

Die Situation in den Tibeter-Gebieten in Südwestchina spitzt sich immer mehr zu. Chinesische Sicherheitskräfte erschossen alleine in dieser Woche mehrere Demonstranten. Den aktuellen Protesten waren mehrere Selbstverbrennungen von Tibetern aus Protest gegen die Tibet-Politik Chinas vorausgegangen. Während die Regierung der Exiltibeter unabhängige Beobachter fordert, verstärkte Peking die Sicherheitskräfte in den Protesthochburgen. Große Teile der betroffenen südwestchinesischen Provinz Sichuan wurden abgeriegelt, Telefon- und Internetverbindungen waren unterbrochen. Die tibetische Exilregierung und Menschenrechtsorganisationen erheben schwere Vorwürfe gegen die Regierung in Peking.

Mehr dazu in „Polizei schoss in die Menge“

Publiziert am 28.01.2012