Krisenstab: „Concordia“-Bergung dauert bis zu ein Jahr
Bis das Wrack des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ vor der italienischen Küste gehoben wird, kann nach Einschätzung des italienischen Krisenstabs bis zu ein Jahr vergehen.
Zunächst müsse der Auftrag vergeben werden und das ausgewählte Unternehmen einen Plan ausarbeiten, sagte der Leiter des italienischen Krisenstabs, Franco Gabrielli, gestern. Allein das werde rund zwei Monate dauern. Für die Bergung der „Costa Concordia“ veranschlagte Gabrielli weitere „sieben bis zehn Monate“ - je nach Wetterlage und Wellengang.
Suche nach Vermissten wird fortgesetzt
Noch werde jedoch die Suche nach den Vermissten fortgesetzt, sagte der Krisenstabsleiter. Es sei „ein Gebot der Moral“, dass alle Leichen den Angehörigen übergeben würden. Die „Costa Concordia“ war am Abend des 13. Jänner mit mehr als 4.200 Menschen an Bord vor der toskanischen Insel Giglio havariert. Bisher wurden 17 Tote geborgen, 16 Menschen gelten noch als vermisst.
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Salzburger Bürgermeister will Reederei klagen
Der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) kündigte an, sich an der geplanten 100-Millionen-Dollar-Klage gegen die Reederei der „Costa Concordia“ zu beteiligen. Schaden verzichtet auf die 14.000 Euro Entschädigung und schließt sich der Sammelklage in den USA an.
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Publiziert am 29.01.2012