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Tat für Karzai „unverzeihlich“

Nach der Koran-Verbrennung durch US-Soldaten im Februar war es zu blutigen Protesten gekommen - jetzt belastet ein weiterer Zwischenfall die Beziehungen Washingtons zu Kabul: Ein Soldat der US-Armee hat in der südafghanischen Provinz Kandahar 16 Zivilpersonen erschossen. Er soll sich laut ISAF in den frühen Morgenstunden vom Stützpunkt entfernt haben und Männer, Frauen und Kinder in ihren Häusern ermordet haben. Den Angaben zufolge soll der Soldat unter psychischen Problemen gelitten haben. Der afghanische Präsident Karzai bezeichnete die Tat als „unverzeihlich“, US-Präsident Obama zeigte sich „tief traurig“.

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