Studie: Twitter für schnelle, kurzlebige News

Der Kurznachrichtendienst Twitter ist hierzulande im Bereich Journalismus und Politik ein vielgenutztes Service. Immer mehr Medienschaffende und Politiker nutzen Twitter, um zu diskutieren, (Eigen-)Werbung zu machen und Informationen einzuholen, so die Studie „Twitterpolitik“ der Universität Wien.

Langfristige Themen unterrepräsentiert

Am liebsten wird demnach „akut“ getwittert: Themen, die rasch ausbrechen und sich durch eine gewisse Kurzlebigkeit kennzeichnen, werden überdurchschnittlich intensiv auf dem Kurznachrichtendienst besprochen: etwa der WKR-Ball, die Debatte über den ORF-Büroleiterjob und einzelne Protestaktionen. Komplexere Sachverhalte wie die Finanzkrise sind laut Studie auf Twitter hingegen unterrepräsentiert.

Am Abend wird getwittert

Am aktivsten sind Österreichs Twitterer aus der Polit-/Mediensphäre am Abend. Auch spätnachts wird gerne weitergeschrieben, so wird ab 22.00 Uhr gehäuft getwittert, so die Studie.