Überschwemmungen in Burma: Zehntausende auf der Flucht

Zehntausende Menschen haben im südostasiatischen Burma vor heftigen Monsunregenfällen Zuflucht in Notunterkünften gesucht. Mehr als 68.000 Menschen seien landesweit in 308 Unterkünften untergekommen, teilte das Sozialministerium heute mit.

Die Menschen würden in den betroffenen Gebieten mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen versorgt, hieß es aus dem Ministerium. Den Angaben zufolge wurden bereits mehr als 54.000 Hektar Ackerfläche überschwemmt.

Irrawaddy-Delta besonders betroffen

Am stärksten von dem Unwetter betroffen ist das Irrawaddy-Delta im Südwesten des Landes. Dort gab es die schwersten Regenfälle seit dem verheerenden Zyklon Nargis 2008 mit 138.000 Toten und Vermissten. Bisher wurden in der Region keine Todesopfer gemeldet.

Anfang August waren jedoch im östlichen Bundestaat Shan zwei Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen. Die Fluten hatten im Juli zunächst Shan getroffen und sich dann auf andere Gebiete ausgeweitet.