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Polizei kann bisher nur „stören“

Nach einer nur kurzen Phase trügerischer Ruhe eskaliert in der südfranzösischen Hafenmetropole Marseille erneut der Großstadtkrieg. Mindestens 19 Menschen wurden in den letzten acht Monaten ermordet, die Polizei führt einen scheinbar aussichtslosen Kampf gegen Drogen- und Waffenhandel - so aussichtslos, dass zuletzt sogar der Ruf nach einem Einsatz der Armee laut wurde. Die französische Presse macht sich Gedanken über die „Hauptstadt des Verbrechens oder des Elends“, während der Drogenkrieg äußerst brutal, oft mit Kalaschnikow-Sturmgewehren, ausgetragen wird. Die Polizei kann dabei scheinbar nur ein bisschen „stören“.

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