Slowenien-Krise trifft Kärntner Firmen

Vom EU- Musterschüler zum Sorgenkind: Die Euro-Krise hat Slowenien fest im Griff, das spürt auch die Kärntner Wirtschaft. Manche Unternehmen, die nach Slowenien exportieren, müssen dort Umsatzeinbrüche im zweistelligen Bereich hinnehmen.

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Finanzminister: Brauchen keine ausländische Hilfe

Der slowenische Finanzminister Janez Sustersic hat Spekulationen eine Absage erteilt, das Euro-Land müsse unter den Rettungsschirm schlüpfen. „Ich möchte klar sagen, dass es keine offizielle Einschätzung gibt, dass Slowenien Hilfe von außen braucht und dass es keinen Druck auf uns gibt, solche Hilfe zu beantragen“, sagte Sustersic der Zeitung „Dnevnik“ in Ljubljana (Samstag-Ausgabe).

Widerspricht eigenem Regierungschef

Damit widersprach der Minister seinem Regierungschef Janez Jansa, der vor einer Woche vor einem Bankrott seines Landes noch im Oktober gewarnt hatte. Jansa habe damit lediglich Druck machen wollen zur Annahme der von der Regierung vorgeschlagenen und von der Opposition abgelehnten Reformen des Rentensystems und des Arbeitsmarktes, vermutete der Finanzminister.

Publiziert am 08.09.2012