Bauern werfen AK „Neiddebatte“ vor
Auf die Kritik der Arbeiterkammer (AK) an der Einkommenssteuerpauschalierung der Bauern hat die Landwirtschaftskammer in einer Aussendung mit heftiger Gegenkritik reagiert.
Die AK argumentiere parteipolitisch motiviert und unsachlich, heißt es in der Stellungnahme - es sei unfair, das außergewöhnlich gute Jahr 2011 als Grundlage für den Einkommensvergleich heranzuziehen.
Bauernbund-Direktorin Klaudia Tanner wirft der AK „miese Polemik“ vor. „Ich darf daran erinnern, dass der Arbeiterkammer-Direktor (Werner Muhm, Anm.) ein fürstliches Einkommen von über 15.000 Euro monatlich bezieht und damit in 30 Tagen das verdient, wofür die Bauern ein ganzes Jahr hart arbeiten müssen.“
Publiziert am 23.09.2012