Georgien: Berichte über politisch motivierte Festnahmen
Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Georgien haben Nichtregierungsorganisationen Festnahmen von Aktivisten der Opposition als politisch motiviert kritisiert.
Die Anklagen gegen mehr als 20 Menschen etwa wegen Beamtenbeleidigung seien konstruiert, teilte die Vereinigung junger georgischer Anwälte heute dem Internetportal Civil.ge zufolge mit. Indes gingen die Proteste weiter.
Die Demonstranten fordern Aufklärung über den Folterskandal in einem Gefängnis der Ex-Sowjetrepublik im Südkaukasus. Vor der Abstimmung am 1. Oktober polarisiere sich der Wahlkampf, teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit.
Publiziert am 25.09.2012