New York: 60.000 bei Rockkonzert gegen Armut

Mit einem kostenlosen Konzert im New Yorker Central Park haben bekannte Rockbands gestern zum Kampf gegen Armut aufgerufen. Neben den Black Keys traten auch die Foo Fighters und Neil Young in dem Park im Zentrum Manhattans auf.

Schätzungsweise 60.000 Menschen nahmen an dem Konzert teil, das von der Gruppe Global Poverty Project organisiert wurde. Entgegen früherer Benefizkonzerte war das Hauptziel nicht, Spenden einzutreiben, sondern Aufmerksamkeit zu erregen.

Zuschauer mussten Punkte sammeln

Zwar waren die Eintrittskarten kostenlos - um ein Ticket zu bekommen, mussten die Zuschauer jedoch vorher Punkte sammeln. Das war möglich, indem sie sich Videos zum Thema Armut anschauten oder über Soziale Netzwerke wie Twitter Informationen weitergaben.

Angesichts der derzeit bei den Vereinten Nationen in New York stattfindenden Vollversammlung sei das Konzert eine gute Möglichkeit gewesen, um die Massen für das Thema Armut zu sensibilisieren, sagte der Chef von Global Poverty Project, Hugh Evans.