Schwarzenegger-Autogrammstunde in Frankfurt gestürmt

Die Autogrammstunde von Arnold Schwarzenegger bei der Frankfurter Buchmesse hat gestern wegen des zu starken Andrangs abgebrochen werden müssen. Die Sicherheitskräfte der Messe hätten ansonsten die Halle mit dem Stand seines Verlags absperren müssen.

Dafür stellte sich der ehemalige Gouverneur von Kalifornien am Abend bei einem Empfang in einem Nobelhotel auch unangenehmen Fragen. Er habe etwa in seiner Autobiografie einen Teil seiner Affäre mit der Haushälterin und dem daraus resultierenden Bruch seiner Ehe gewidmet, weil „man die ganze Geschichte schreiben sollte“ und fügte hinzu: „Wenn ich es nicht gemacht hätte, hättet ihr mich gefragt, warum ich es weggelassen habe.“

Zudem meinte der Ex-Gouverneur von Kalifornien, dass er die berechtigten Fragen der Bevölkerung beantworten wollte. Selbst im Falle, dass jemand Schlechtes oder Unwahres über ihn schreiben sollte, sei er „stark genug“, damit umzugehen. Auch als der ehemalige US-Präsident Bill Clinton wegen seiner Affäre mit seiner Praktikantin ins Kreuzfeuer geraten war, habe er das als „unfair“ empfunden, weil er „viel Gutes“ getan habe.

Publiziert am 10.10.2012