Onlineauftritt der „Welt“ bald kostenpflichtig
Der deutsche Medienkonzern Axel Springer treibt den Ausbau seiner bezahlpflichtigen Angebote im Internet voran.
„Wir wollen mit dem Onlineauftritt der ‚Welt‘ bis zum Ende des Jahres startklar sein für die Umwandlung in ein Bezahlmodell“, kündigte Springer-Chef Mathias Döpfner in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters an. Die Onlineableger weiterer Printprodukte würden im kommenden Jahr folgen.
Für journalistische Inhalte müsse gezahlt werden, betonte Döpfner. „Wir verteidigen nicht die gedruckte Zeitung, wir verteidigen den Journalismus.“ Es dürfe kein Freibier mehr ausgeschenkt werden. Ob seine Strategie von Erfolg gekrönt sein werde, könne er derzeit nicht sagen. Aber „ich bin heute zuversichtlicher als noch vor ein, zwei Jahren“.
Publiziert am 18.10.2012