Papst spricht erstmals Ureinwohnerin heilig
Papst Benedikt XVI. wird heute sieben Persönlichkeiten heilig sprechen, unter ihnen Kateri Tekakwitha (1656-1680), eine Ureinwohnerin Nordamerikas.
Sie lebte in der heutigen Grenzregion zwischen den USA und Kanada, wo sie als Kind an Pocken erkrankte und fast erblindete. Sie lies sich daraufhin taufen, zog sich in die Einsamkeit zurück und gelobte ewige Enthaltsamkeit. Mit nur 24 Jahren starb sie. Laut Überlieferung verschwanden die Pockennarben in der Minute ihres Todes aus ihrem Gesicht.
Auch eine Deutsche wird bei der Zeremonie auf dem Petersplatz in das Buch der Heiligen eingeschrieben. Anna Schäffer aus dem bayerischen Mindelstetten erlitt als junge Frau schwere Verbrühungen, die nie verheilten. Sie sprach vielen Menschen von ihrem Krankenbett Trost zu, bevor sie 1925 nach langer Leidenszeit starb.
Publiziert am 20.10.2012