Dow Jones knackt 14.000-Punkte-Marke

Die US-Börsen sind nach freundlichen US-Arbeitsmarktzahlen gestern auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. Zwar schuf die US-Wirtschaft im Jänner etwas weniger Jobs als zuletzt. Allerdings wurden die Zahlen für November und Dezember nach oben korrigiert. Die Jänner-Prognosen deuten zudem darauf hin, dass der Arbeitsmarkt an Fahrt gewinnt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent höher auf 14.009 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit Mitte Oktober 2007. Der Index der Technologiebörse NASDAQ kletterte 1,2 Prozent auf 3.179 Punkte.

Milliardengewinne für Exxon und Chevron

Auf Unternehmensseite standen erneut Bilanzen im Mittelpunkt. Der US-Pharmakonzern Merck übertraf mit seinen Zahlen zwar die Erwartungen von Analysten, blickt aber vorsichtig auf das Jahr 2013. Die Aktie fiel um mehr als drei Prozent. Der Ölmulti Exxon Mobil steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um sechs Prozent.

Zwar fiel die Produktion von Öl und Gas, doch die Margen im Raffineriegeschäft legten zu. Die Exxon-Papiere notierten zuletzt kaum verändert. Dagegen kam der Bericht von Konkurrent Chevron gut an. Die Anteilsscheine legten 1,2 Prozent zu. Exxon verdiente im vierten Quartal 9,95 Mrd. Dollar. Chevron verdiente mit 7,2 Milliarden sogar gut 40 Prozent mehr.

Der weltgrößte Arzneimittelhersteller Pfizer brachte seine Tiermedizinsparte erfolgreich an die Börse. Die Aktien der unter dem Namen Zoetis auftretenden Tochterfirma sprangen bei ihrem Handelsdebüt 21 Prozent auf 31,50 Dollar in die Höhe. Sie schlossen auf 31 Dollar. Pfizer nahm mit der Erstemission 2,2 Milliarden Dollar ein. Es ist der größte Börsengang seit Facebook im Mai vergangenen Jahres. Pfizer-Papiere verteuerten sich um 1,3 Prozent.