Jacksonville nach „Irma“ weiter unter Wasser

Während die Einwohner von Florida nach Rekordsturm „Irma“ nach und nach in ihre Häuser zurückkehren, kämpfen einige Gebiete im Südosten der USA weiter mit Überflutungen.

Die Großstadt Jacksonville im Nordosten Floridas stand gestern Abend (Ortszeit) weiter unter Wasser, wie US-Medien berichteten. Meteorologen warnten zudem vor einer Verschlimmerung der Lage - der in der Stadt mündende St.-Johns-Fluss bringe viel Wasser.

Auto fährt durch eine überflutete Straße in Jacksonville

APA/AP/The Florida Times-Union/Will Dickey

Die Zahl der Toten in den USA stieg in der Nacht auf heute auf 13, wie die „New York Times“ berichtete. Insbesondere auf der Inselgruppe Florida Keys könne ihre Zahl aber noch steigen. Dorthin kehrten mittlerweile die ersten Einwohner zurück. 90 Prozent der Häuser auf den Inseln wurden zerstört oder schwer beschädigt. Bei seinem Zug durch die Karibik hatte „Irma“ zuvor mindestens 37 Menschen getötet.

Hoher Besuch in betroffenen Überseegebieten

Nachdem sich der mediale Fokus zuletzt auf Florida gerichtet hat, wird deutlich, welche Spur der Zerstörung der mittlerweile zum Tropensturm herabgestufte Hurrikan „Irma“ zuvor durch die Karibik gezogen hat. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagte dazu der niederländische König Willem-Alexander, der so wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das von „Irma“ heimgesuchte Überseegebiet seines Landes besuchte.

Für die „kommenden Tage“ kündigte auch Großbritanniens Außenminister Boris Johnson einen Besuch in der Region an, und auch von diesem werden vor allem konkrete Hilfszusagen für den anstehenden Wiederaufbau erwartet.

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