Bei Erdwärmebohrungen neben dem hessischen Finanzministerium im deutschen Wiesbaden ist ein riesiger Wasserschaden entstanden.
Der gewaltige Wasseraustritt war bis heute Früh noch nicht vollständig eingedämmt. Bei der Bohrung wurde gestern versehentlich in 130 Meter Tiefe eine unter Druck stehende Wasserblase getroffen.
In der Nacht gelang es einer Spezialfirma, das Hauptbohrloch weitgehend zu schließen. Bis in die Früh wurden nach Angaben der Einsatzkräfte 56 Kubikmeter Beton in das Hauptbohrloch gefüllt. Trotzdem sprudelte das Wasser an anderen Stellen weiter.
Bagger entfernten die teils einen Meter dicke Schlammschicht auf dem Parkplatz des Ministeriums. Das Gebäude wurde nicht beschädigt.