Der mutmaßliche Todesschütze von Fort Hood in Texas, Militärpsychiater Nidal Malik Hasan, ist entgegen anderslautenden früheren Berichten nicht tot. Er sei verletzt, werde medizinisch behandelt und befinde sich in einem "stabilen Zustand", sagte der Kommandant des Stützpunkts am Donnerstagabend (Ortszeit) vor der Presse. Die Armee geht nun doch von einem Einzeltäter aus.
Der Schütze, der nach seiner Tat von einer weiblichen Sicherheitskraft angeschossen wurde, hatte demnach zwei Waffen, darunter eine halbautomatische Waffe. Das erkläre die hohe Opferzahl, sagte General Bob Cone bei einer Pressekonferenz, die CNN live übertrug. Zuvor waren mindestens zwei weitere US-Soldaten der Komplizenschaft verdächtigt worden. Hasan ist nach jüngsten Berichten in Virginia geboren und jordanischer Abstammung.