Die Unibesetzer wollen ihre Forderungen laut einem Zeitungsbericht nun offiziell ins Parlament bringen. Wie "Österreich" (Sonntag-Ausgabe) berichtet, soll bereits am Montag der Startschuss für ein Bildungsvolksbegehren fallen.
Eine Arbeitsgruppe zum Thema sei bereits gebildet. Die Forderungen der Studenten liegen auf der Hand: Zugang zur Bildung ohne finanzielle Hürden und Aufnahmetests sowie mehr Geld für die Unis.
"Wir wollen bis Februar ein bundesweites Volksbegehren auf die Beine stellen", sagte Initiator Philip Rodleitner laut "Österreich. Ziel sei es, "das gesamte Bildungssystem" neu aufzurollen.
Linzer Hörsaal freiwillig geräumt
Gestern Abend hat es einen ersten Rückzug der protestierenden Studenten an der Linzer Johannes-Kepler-Universität gegeben. Gegen 22.00 Uhr wurde der Hörsaal 1 freiwillig geräumt.
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Studenten wollen Proteste koordinieren
Unterdessen beschlossen die protestierenden Studenten gestern Abend in einem Plenum an der TU Wien, sich künftig österreichweit koordinieren zu wollen. Die Proteste sollen jedenfalls weitergehen.
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Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) sieht trotzdem keine Veranlassung für weitere Maßnahmen. "Die Dinge sind auf Schiene", sagte der designierte EU-Kommissar gestern und verwies auf die bereits von ihm veranlassten Maßnahmen: einen Hochschuldialog und die kurzfristig freigegebenen 34 Mio. Euro. Den Grünen ist das zu wenig, sie beantragten eine Sondersitzung des Nationalrats. Auch einen Misstrauensantrag gegen Hahn wollen sie nicht ausschließen.
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