Bei einem Erdbeben der Stärke 6,7 sind auf der indonesischen Insel Sumbawa zwei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 40 Bewohner wurden verletzt, wie die Behörden am Montag mitteilten. Viele von ihnen erlitten Knochenbrüche, als um 3.41 Uhr (Sonntag 20.41 Uhr MEZ) die Erde bebte und zahlreiche Gebäude beschädigt wurden. Eine Brücke stürzte ein.
Das Epizentrum des Erdstoßes lag etwa zwölf Kilometer unter dem Meeresboden vor der Insel Sumbawa rund 1300 Kilometer östlich von Jakarta. Das Beben war unter anderem deutlich auf der Insel Lombok neben der Ferieninsel Bali zu spüren. Ein Erdrutsch blockierte die Straße von der Stadt Bima in abgelegene Regionen von Sumbawa.
Der Westen der Insel Sumatra leidet zurzeit noch unter den Folgen des schweren Erdbebens der Stärke 7,6 vom September. Dabei kamen mehr als 1.100 Menschen ums Leben.