Der weltweit drittgrößte Musikkonzern Warner Music Group ist wegen hoher Kosten für Stellenstreichungen in die Verlustzone gerutscht. Zudem hätten die sinkende Nachfrage nach CDs sowie die schwache Konjunktur auf den Umsatz gedrückt, erklärte Warner Music gestern.
Der Konzern zeigte sich zudem auch im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven skeptisch. Die Belastungen würden bestehen bleiben, hieß es. Im vierten Quartal bis Ende September ergab sich ein Nettoverlust von 18 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie.
Vor einem Jahr schrieb der Konzern noch sechs Millionen Dollar Gewinn. Der Umsatz kletterte dabei heuer um ein Prozent auf 861 Millionen Dollar. Vor Berücksichtigung der Kosten für den Jobabbau ergab sich ein operativer Verlust von drei Cent je Aktie und damit zwei Cent weniger als erwartet.