Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapakse hat gestern das Parlament aufgelöst. Damit solle der Weg für eine vorgezogene Parlamentswahl frei gemacht werden, sagte sein Sprecher in Colombo.
Rajapakse war bei der Präsidentschaftswahl vor zwei Wochen im Amt bestätigt worden. Montagabend ließ er seinen Gegenkandidaten Sarath Fonseka festnehmen.
Dem früheren Armeechef wird nach Regierungsangaben die Beteiligung an einer mutmaßlichen Verschwörung gegen Rajapakse vorgeworfen. Fonseka hatte seine Niederlage bei der Wahl am 26. Jänner nicht anerkannt.